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… ist Promovendin in Kulturanthropologie und Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Kolonialität und Migration, Intersektionalität und Menschenrechte. Sie arbeitet seit Jahren in migrantisch-diasporischen Organisationen. Sie ist in selbstorganisierten politischen Gruppen von intersektional diskriminierten Menschen aktiv, war an Protesten von Geflüchteten beteiligt und organisiert im Berliner Bündnisses gegen Rassismus z.B. Protest-und Gedenk-Aktionen zum NSU-Komplex und anderen Fällen rassistischer Gewalt. Außerdem ist sie Mitorganisatorin des Berliner Festivals gegen Rassismus. Sie ist Mitglied des «Activistar Film and Video Productions Collective», einem Kollektiv von Berliner Frauen of Color (© Foto: Nadiye Ünsal).

Im Verlag Yılmaz-Günay erscheint:
ca. November 2020: «Zusammen haben wir eine Chance» (DVD des 2018 uraufgeführten gleichnamigen Dokumentarfilms). Als Filmemacherin, gemeinsam mit Tijana Vukmirović und Zerrin Güneş sowie an der Kamera und im Schnitt.

Andere Veröffentlichungen (Auswahl):
– Tuğba Tanyılmaz, Nadiye Ünsal, Koray Yılmaz-Günay (2019): Ein Leben, das für alle lebbar ist. Schutzsuchende LSBTTIQ zwischen Mainstreaming und Exzeptionalismus. In: Carolin Küppers (Hg.): Refugees & Queers. Forschung und Bildung an der Schnittstelle von LSBTTIQ, Fluchtmigration und Emanzipationspolitiken, Seiten 137–152).
– Nadiye Ünsal (2015): Challenging «Refugees» and «Supporters». Intersectional Power Structures in the Refugee Movement in BerlinIn: movements. Journal für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung(2), Seiten 1–18.